Die Wechseljahre

Das Thema Menopause oder Klimakterium (griech. Stufenleiter, im Deutschen früher auch Stufenjahre genannt) hat eine hohe Bedeutung im gesundheitlichen Kontext. Meistens sind Frauen im Alter vom ca. 45. bis zum ca. 60. Lebensjahr davon betroffen. Das sog. Menopausen-Syndrom kann viele Ursachen haben, wie z.B. eine Östrogendominanz, Veränderungen im Cortisolsstoffwechsel oder im Schilddrüsenstoffwechsel, Operationen am Unterleib, Krebserkrankungen u.a.m.
Die nachfolgenden Symptome können dabei auftreten:

  • Unregelmäßiger Zyklus (auch Zwischenblutungen)

  • Schweißausbrüche und Hitzewallungen

  • Müdigkeit und Schlafstörungen

  • Gelenkschmerzen u.o. Muskelschmerzen

  • Verringertes Lustempfinden

  • Stimmungsschwankungen

  • Antriebslosigkeit

  • Unerklärliche Traurigkeit

Diese und andere Symptome können Frauen das alltägliche Leben massiv erschweren. Es ist ein individuell unterschiedlicher Prozess. Die fruchtbare Phase im Leben einer Frau geht zu Ende und es kommt zu einer Neuordnung des gesamten hormonellen Systems. Eine neue Phase beginnt… ein tiefgreifender Wechsel der inneren Körperprozesse.

Bei Männern hingegen ist der Testosteronspiegel relevanter. Dieser hat vom 35. bis zum ca. 45. Lebensjahr seinen Höchststand und nimmt dann kontinuierlich ab. Auch Männer können Symptome der Wechseljahre (Andropause) entwickeln. Betroffen ist ca. jeder zehnte Mann. Es können auch hier Stimmungsschwankungen, Kraft- und Antriebslosigkeit auftreten Ein Hauptproblem beim Mann ist oft die Prostatahypertrophie mit ihren Folgen.

Zyklusstörungen

Unter dem Begriff Zyklusstörungen fallen jegliche Unregelmäßigkeiten im weiblichen Zyklus. Zu den Ursachen zählen Hormonmangel, Schilddrüsenstörungen, Medikamente, jahrelange Pillen-Einnahme oder Stress.
Folgende Formen werden unterschieden. Man unterscheidet sie nach den auffälligsten Merkmalen:

  • Zu kurzer Intervall: Polymenorrhoe
    Intervall zwischen zwei Regelblutungen < 23 Tage
  • Zu langer Intervall: Oligomenorrhoe
    Intervall zwischen zwei Regelblutungen > 35 Tage
  • Zu schwache Blutung: Hypomenorrhoe
    Schwache oder keine Blutung
  • Zu starke Blutung: Hypermenorrhoe
    Abnorm starke Blutungen
  • Gar keine Blutung: Amenorrhoe

Eine genaue Anamnese und Differenzialdiagnostik (auch mit ärztlicher Rücksprache) helfen bei der Ursachenforschung, die sehr vielseitig ist.

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Der Begriff Prämenstruelles Syndrom bezeichnet ein multifaktorielles Geschehen.
Die Ursachen für PMS sind nicht abschließend geklärt. Veränderungen im Gehirnstoffwechsel, Umweltgifte oder Störungen im Hormonhaushalt werden als Auslöser diskutiert. Eine These ist auch, dass bei Frauen im reifen gebärfähigem Alter der Eisprung ausfallen kann. Dadurch wird zu wenig bis kein Progesteron gebildet. Die Folge kann ein Bündel von psychischen und körperlichen Störungen sein, die Wochen oder Tage vor der Menstruation eintreten und mit Blutungsbeginn wieder nachlassen.

Die folgenden Bescherden können möglicherweise auftreten:

  • Kopfschmerzen/ Migräne
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Blähungen
  • Brustspannung und Brustschmerzen
  • Depressive Verstimmungen
  • Heisshungerattacken
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Starke (zum Teil schmerzhafte) Blutungen
  • Unregelmässiger Zyklus
  • Menopausen-Symptome

Mein Angebot

Ich berate Sie umfassend zu den Themen:

  • Auswirkungen des Lebensstils auf das hormonelle Gleichgewicht
  • Sport- und Bewegung
  • Ernährung
  • Darmgesundheit
  • Stressmanagement
  • Zyklusstörungen
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Kinderwunsch
  • Schilddrüsen-Probleme
  • Psychologische Hilfe
  • Sexuelle Probleme

Wir starten mit einem ausführlichen Erstgespräch und einer Analyse Ihrer Symptome. Eventuell kommen spezielle Untersuchungen zur genaueren Diagnose hinzu. Wir klären Fragen wie z.B.

  • Unter welchen Beschwerden leiden Sie?

  • Wie sind Ihre Lebensumstände?

  • Welche Untersuchungen könnten in Frage kommen?

  • Könnten Phytotherapeutika oder homöopathische Mittel für Sie in Frage kommen?

  • Welche auf Sie abgestimmte Ernährungsform/-änderung könnte hilfreich sein?

  • Auf welche Änderungen im Leben müssten Sie sich gegebenenfalls einstellen?

  • Wäre eine Hormontherapie sinnvoll oder nicht?

  • Welche Fragen haben Sie?

Preise Wechseljahrs-Beratung

  1. Erstanamnese & Beratung (persönlich / online) – 150,00 €
  2. Folgeberatungen 30 Minuten (persönlich / online) – 55,00 €

Gudrun Bartholomäus

Ich über mich

1964 im niedersächsischen Verden an der Aller geboren, lebe ich heute in der Nähe von Ottersberg auf dem Land. Mein erwachsener Sohn lebt und studiert in Berlin. Über die Krankenpflege entstand meine Begeisterung für die Naturheilkunde. Es folgte eine dreijährige Vollzeitausbildung in Hamburg, die ich mit einer Amtsarztprüfung zur Heilpraktikerin erfolgreich abschloss.

Seit 1990 bin ich in diesem Beruf tätig. Mittlerweile führe ich die Rückenpraxis Bartholomäus, spezialisiert auf den Bewegungsapparat mit den Schwerpunkten Rücken und Gelenken (Dorntherapie, Emmett Therapie, Akupunktur, Magnetfeldtherapie u.a.).

Mein Wissensdurst war noch nicht gestillt und ich beschloss zu studieren. Mit dem Bachelor der Gesundheitswissenschaften (B.A. Public Health) beendete ich 2019 erfolgreich das Studium an der Bremer Universität.

Ich freue mich, mein Praxisangebot auf Beratungen bei hormonellen Problemen zu erweitern.